News

Zurück


29.12.2015

HNO wird zur Belegabteilung

Die bisherige Hauptabteilung Hals-Nasen-Ohren (HNO) der Geomed-Klinik wird in eine Belegabteilung umgewandelt. Auch das gehört zum Maßnahmenkatalog, die Klinik finanziell zu konsolidieren. Der Belegarzt wird ab 1. Januar 2016 Frank Amann (Werneck), Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde sein. Dazu hat er die Anerkennung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern in der Tasche. Die stationäre Versorgung von Patienten kann damit fortgesetzt werden. Die fünf Betten der bisherigen HNO-Hauptabteilung gehen an Amann.

Fachübergreifend kann die Belegabteilung mit der ins Haus einziehenden Internistischen Filialpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Leopoldina Schweinfurt zusammenarbeiten.

Einen Haken hat die Sache: Die Möglichkeit zur Notfallbehandlung im Krankenhaus besteht durch die Umwandlung für HNO-Erkrankungen jetzt nicht mehr. Betroffene Patienten wenden sich in Zukunft am besten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117. Dort gibt es Auskunft über den diensthabenden Arzt. Bei Notfällen wird die Rettungsleitstelle informiert. Eine ambulante Versorgung von Patienten war der Klinik schon in den vergangenen Jahren nicht mehr möglich, da keine ambulante Kassenzulassung bestand.

Bleiben wird die ambulante Sprechstunde von Frank Amann (einmal wöchentlich jeweils Dienstag von 8 bis 12 Uhr) in seiner Filialpraxis in den Klinikräumen. Patienten können Behandlungstermine in Gerolzhofen über seine Stammpraxis in Werneck vereinbaren, Tel. (0 97 22) 94 14 74.

Wirtschaftlich und organisatorisch, so berichtet Geomed-Geschäftsführer Wolfgang Schirmer, wurde es in den vergangenen Jahren immer schwieriger, eine HNO-Hauptabteilung am Gerolzhöfer Krankenhaus aufrecht zu erhalten. Eine Schließung war dennoch keine Alternative. Eine Variante hat sich jetzt durch die Belegabteilung ergeben.

Die Umwandlung der HNO in eine Belegabteilung habe nichts mit der Leistung des Leitenden Arztes Mohammad Amien Al Zoubi zu tun, so Schirmer. Er war seit 2013 im Haus und habe „jederzeit eine fachlich und menschlich gute Versorgung der Patienten“ gewährleistet, so Schirmer. Der Arzt wird die Klinik zum 31. Dezember verlassen. Zwei in Teilzeit beschäftigte Arzthelferinnen der HNO-Ambulanz werden an der Geomed-Klinik weiterbeschäftigt.

Quelle: Mainpost



Zurück






Quicklink kkCMS
  

Design und Realisierung: K&K Software AG